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1970 Firmengründung Prolens

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden unsere Pflegemittelprodukte von der Firma Ott Kontaktlinsen importiert und vertrieben. Veränderungen auf dem schweizerischen Pflegemittelmarkt führten zur Gründung einer eigenen Vertriebsfirma, der Prolens AG.

 

1994 übernimmt Prolens die Kontaktlinsenproduktion.

 

Die Ott Kontaktlinsen AG wird ein reines Anpass-Institut, führt aber weiterhin die Forschung und Entwicklung für Prolens weiter.

 

Prolens konnte von der Ott Kontaktlinsen AG ein hervorragend eingespieltes, erfahrenes Team, modernste Produktionsstätten und über 30 Jahre Erfahrung in individueller Linsenproduktion übernehmen.

 

Willi Ott

Etwas Geschichte

Als W. Ott im Jahre 1959 eine eigene Firma für die Fabrikation von Kontaktlinsen gründete, tat er dies, um für eine individuelle Anpassung von Kontaktlinsen nicht nur verschiedenene Durchmesser, sondern auch mehrere Abflachungen zur Verfügung zu haben.

 

Damals

Die Reproduzierbarkeit der Linsen hing fast ausschliesslich von den handwerklichen Fähigkeiten der Mitarbeiter ab. Zudem liessen sich Geometrien, die sich an der Topometrie der Hornhaut orientieren, nur unbefriedigend realisieren.

 

Mit dem Ziel, asphärische Linsen herstellen und anpassen zu können, entwickelte W. Ott, zusammen mit der Firma Gfeller, die in der Industrie berühmt gewordenen Kopierdrehmaschinen.

 

Schnell kam man jedoch wieder von der rein asphärischen Geometrie ab, da die optische Leistung dieser Linsen nicht überzeugte. 1971 wurde die Produktion von asphärischen Linsen eingestellt.

 

Noch heute stehen aber diese Kopierdrehmaschinen weltweit bei vielen Kontaktlinsenherstellern im Einsatz und im ehemaligen Ostblock bedeutet eine Schweizer-Kopiermaschine oft den Einstieg in eine neue Technologie. Das war damals Hi-Tech!

 

1990 wurden die computergesteuerten Maschinen eines amerikanischen Herstellers in Betrieb genommen.

 

Eine neue Aera hatte begonnen:

  • neue Geometrien können endlich realisiert werden.
  • die neuen Linsenmaterialien erhalten die schonende Bearbeitung die sie benötigen
  • es wird eine Oberflächenqualität erzielt, die ein Polieren nicht mehr zwingend notwendig macht
  • die Politur dient nur noch der ?Veredelung? der Flächen und dauert nur einige Sekunden

 

Damit hatten die Kopierdrehmaschienen bei Prolens endgültig ausgedient.

 

Ausblick...

Die Qualitätssicherung wird ein immer wichtigerer Bestandteil jeder Produktion. Frühzeitig sind bei Prolens die Weichen dafür gestellt worden. Neben den modernsten Produktionsmaschinen und Messgeräten stehen der Linsenfertigung Computersysteme zur Verfügung, die den Rahmen eines PC?s weit übersteigen.

 

Dies erlaubt die Rückverfolgbarkeit einer Linse durch den gesamten Produktionsbereich bis hin zur Lot.-Nummer des verwendeten Linsenmaterials.

 

Die Vielfalt des Systems

Für Ihre sorgfältige und exakte Anpassung steht nun immer das entsprechende, qualitativ hochstehende Produkt zur Verfügung: zum Beispiel TOPO - das Linsensystem, dass die topographischen Eigenschaften der Hornhaut und des vorderen Augenabschnittes in stärkerem Masse als bisher berücksichtigt.

 

Prolens wird auch in Zukunft Sie als KontaktlinsenspezialistIn unterstützen, wenn Sie mehr für Ihre Kunden möchten als nur Konfektionslinsen.

 

Mit unserer Anpassphilosophie möchten wir mit Ihnen, den KontaktlinsenspezialistInnen als Partner, gemeinsam im Dienste der Kontaktlinsenträger tätig sein.

 

 

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